IST Interventionsstelle gegen Gewalt

in engen sozialen Beziehungen

Bei der ISTInterventionsstelle gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen — handelt es sich um eine Fachstelle für Personen, die von körperlicher und/oder psychischer Gewalt in engen sozialen Beziehungen und/oder von Stalking betroffen sind. Die IST informiert, berät und unterstützt auf der Grundlage des Gewaltschutz- gesetzes, wenn Sie geschlagen oder bedroht werden, unter Druck gesetzt werden, erniedrigt und beleidigt werden, sexuell bedrängt werden, wie eine Gefangene gehalten werden, bespitzelt und verfolgt werden. Wir arbeiten parteiisch für die Opfer von Gewalt. Das bedeutet: ganz auf der Seite der bedrohten und misshandelten Menschen zu stehen und sie bei der Durchsetzung ihrer Rechte auf Unversehrtheit und Selbstbestimmung zu unter- stützen.

Unsere Angebote

Nach einem Polizeieinsatz in Fällen von Gewalt in engen Beziehungen erhalten wir — natürlich nur mit Ihrem Einverständnis — Ihre Kontaktdaten und nehmen schnellstmöglich Kontakt mit Ihnen auf. Ihre Bedürfnisse und Interessen stehen dabei im Zentrum der Beratung. — Sie können sich aber auch jederzeit ohne vorherigen Polizeieinsatz an uns wenden. Wir hören zu Wir beraten telefonisch und persönlich Wir informieren über Ihre rechtlichen Möglichkeiten nach dem Gewaltschutzgesetz, und darüber was Sie selbst zu Ihrem Schutz tun können Wir unterstützen bei der Antragstellung vor Gericht und beim Umgang mit Behörden Wir vermitteln bei Bedarf weiterführende Hilfen, wenn Sie dies wünschen Kinder sind von der Gewalt fast immer mitbetroffen und werden in unserer Beratung mit berücksichtigt. Die Beratung ist kostenlos, vertraulich, auf Wunsch anonym, und unabhängig von Konfession, Weltanschauung, Nationalität.

Das Gewaltschutzgesetz

Wir arbeiten auf der Grundlage des Gewaltschutzgesetzes. Das Gewaltschutzgesetz ist seit Anfang 2002 in Kraft. Es bietet zivilrechtliche Möglichkeiten, sich vor körper- licher und/oder psychischer Misshandlung zu schützen. Die Polizei kann einem Täter mit sofortiger Wirkung einen Platzverweis erteilen, so dass dieser für eine bestimmte Zeit weder die Wohnung des Opfers betreten noch Kontakt aufnehmen darf. Wer bedroht oder misshandelt wird, kann beim Amts- gericht einen Antrag auf Schutzanordnung stellen. So kann dem Täter z.B. verwehrt werden, die gemeinsame Wohnung zu betreten oder das Opfer telefonisch oder per SMS zu belästigen (”stalken”). Die Interventionsstelle wird vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen des Landes Rheinland-Pfalz gefördert.
Kontakt

Hilfen

im Kreis Neuwied

Flyer kostenlos beim Caritasverband erhältlich

Infos

für Erzieher, Lehrer, ...

Flyer kostenlos beim Caritasverband erhältlich